Caro van Kuchen live aus NRW

Juli 26, 2008

CAN´T STOP!

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — carovankuchen @ 8:06

Das Leben ist wie es ist, grausam und unfair. Wenn jemand stirbt wird einem das erst richtig bewusst. Menschen werden geboren und sterben – das ist nun mal so. Aber nach welchem Schema entscheidet Gott wer wann stirbt? Wieso trifft es einige früher und andere erst viel später? Gibt es das Schicksal?

Erst mit dem Tod eines Menschen erkennt man, wie wichtig es ist auch mal an sich selbst zu denken. Wie wichtig es ist das zu tun, was einem das Herz sagt und nicht immer nur mit dem Verstand zu handeln. Es zeigt uns wie wichtig es ist einmal im Leben aus dem Bauch heraus zu entscheiden und nicht erst zu denken, einfach zu handeln.  Denn am nächsten Tag könnte alles schon vorbei sein.

Man muss es ja auch mal so sehen…eine Invasion von Aliens oder eine Atombombe könnten uns innerhalb von Sekunden verschwinden lassen. Dann sollte man doch wenigstens alles erdenkliche getan haben und sagen können, dass man ein gutes Leben hatte…

(Ich hab mir überlegt, dass mein Balkon auf jeden Fall hoch genug wäre um sich umzubringen. Man müsste nur unglücklich genug fallen. Wenn wir doch sowieso nur leben um uns zu quälen, warum tun wirs dann überhaupt?!)

Juli 21, 2008

Regen und mehr

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — carovankuchen @ 3:57

Mir fällt nichts wirklich passendes ein, was ich nach diesem Wochenende schreiben könnte. Ich war mir nie sicherer was eine Sache betrifft und es dann so zu verhunzen ist mal wieder eine taktische Meisterleistung meines Lebensdrehbuchschreibers. Ich finde ich hätte mal eine Messerspitze Zuversicht und Positive Energie verdient. Besten Dank.

Aber, wie sagt man so schön: Die Hoffnung stirbt zu letzt. Und bevor bei mir die Hoffnung stirbt, spring ich wohl eher aus dem Fenster.

Ja, man darf sich natürlich sorgen um mich machen wenn ich ohne ablenkenden Fernseher ganz allein mit einem alles zerreißenden Gefühlsrausch in meiner Wohnung hocke. Mir fallen auch eigentlich immer mehr solcher blöden Sprüche ein wie: No risk no fun. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt….aber was solls.

Kopfschmerzen hab ich auch nach 3 Magnesiumtabletten und 2 Aspros noch. Ich vermute, dass das tatsächlich psychische Störungen sind…oder was auch immer. Der Liebe Gott weiß alles, aber er wird den Teufel tun und es mir verraten.

Juli 18, 2008

Auch nicht der hellste Stern beleuchtet dieses Dunkel

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — carovankuchen @ 9:02

Wenn man ganz ruhig da liegt und seinen eigenen Atem hört, das leise Rauschen im Ohr und die Sterne sieht… Alles könnte dann so wunderbar und vollkommen sein. Ich liebe es in die Sterne zu schauen und einfach mal nichts und niemanden zu hören. Alles ist ruhig, man kann sich einfach auf sich selbst einlassen. Wären da nicht diese Stimmen im Dunkeln. Stimmen die sich anschreien, miteinander reden, sich beschimpfen. Zwei Personen sind da draußen und verderben mir meine Ruhe und das absolute Glücksgefühl mit der Welt in vollkommenem Einklang zu stehen. Die Stimmen halten mich wach, schrecken mich immer wieder aus dem Schlaf. Ich versuche sie zu verstehen, aber ich kann nicht sagen worüber sie reden und sich streiten. Es reicht mir, ich stehe auf und gehe ans Fenster, reiße es mitten in der Nacht auf und sehe, dass da niemand ist…auf einmal höre ich auch niemanden mehr. Ich lege mich wieder ins Bett. Wieder Stimmen. Jetzt im Haus. Ich stehe wieder auf, gehe die Treppe herunter und da ist niemand. Ich laufe die Treppe wieder hoch, schaue kurz in ein Zimmer und sehe wie er ruhig und zufrieden schläft. Ich will ihn nicht aus dem Schlaf reißen, also schließe ich vorsichtig die Tür, gehe weiter den Flur entlang und sehe in ein weiteres Zimmer. Dort ist niemand. Das Bett ist leer. Ich schaue auf meinen linken Arm. 2 Uhr. Noch 4 Stunden Schlaf trennen mich vom neuen Tag. Ich lege mich wieder ins Bett, kann aber immernoch nicht einschlafen. Meine Augen sind schwer und brennen vor Müdigkeit, aber an Schlaf ist nicht zu denken. Ich höre immernoch ab und zu diese Stimmen, obwohl ich weiß, dort ist niemand.  Das Problem ist die Sucht und der letzte Versuch einer Hoffnung, die es realistisch betrachtet nicht mehr gibt. Nicht für mich. Ich kann nicht vertrauen. Ihm nicht, und schon garnicht einer anderen Person.

Angst im Dunkeln habe ich immernoch. Aber da sind keine Stimmen mehr. Nur Menschen in meinem Kopf, aber sie reden nicht.

Juli 15, 2008

Berlinerisch für Anfänger

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — carovankuchen @ 8:57

Huhu! Ich hab da ma wieda wat jan z interessantet jefunden. Meener Meinung nach solltet ihr euch dat mal ansehen. Manche Wörta benutz ich nämlich ooch. Ich wees, manche finden meen Dialekt doof, aber da kann ich ja nüscht dafür. Also viel Spaß beim glotzen.

PS:Arschloch oder keen Arschloch, dat is hier die Frage! (Oder auch nich.)

Juli 14, 2008

Fragmente

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — carovankuchen @ 4:33
  • Als ich heut Morgen um 1:11 auf das Display meines Handys sah, ging ich an einer Brücke vorbei. Da kamen mir so merkwürdige Gedanken. Warum hat man als obdachloser Mensch, der nichts besitzt, eigentlich noch Lebensenergie? Woher? Sie schlafen in kalten Nächten unter Brücken weil es dort geschützt ist, aber wozu das ganze?! Warum auf den nächsten Tag warten?! Warum nicht einfach erfrieren oder von der Brücke springen? Ich weiß auch nicht wie ich auf sowas komme, aber irgendwie weiß ich nicht wie ich mir das beantworten kann, soll…
  • Was ist eigentlich Schönheit? Wird dieser Begriff nicht viel zu inflationär gebraucht? Was hat man eigentlich davon wenn man eine Schönheit ist? Kann man sich davon irgendwas kaufen, oder geht es einem dadurch besser?! Ich denke nicht. Aber wie soll man darüber bitte ein 5-minütiges Referat halten?! Hinstellen und sagen : „Na mach doch die Glotzen uff! Dat is Schönheit!“ ???
  • Was macht man gegen anhaltende Kopfschmerzen? Hab seit einer Woche meine alte Dauerkopfschmerzkrankheit wieder… würd gern mal wissen warum, nachdem ich fast ein Jahr Ruhe hatte…

Juli 11, 2008

Ohne Worte

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — carovankuchen @ 9:09

Juli 9, 2008

Warum ich nicht mal so tun kann als wäre ich ne Tussi

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — carovankuchen @ 11:31

Es ist schwer zu beschreiben, aber dass ich keine Tussi bin dürfte jedem der mich nur 3 Minuten kennt klar sein. Eigentlich ist ja jedes Frauchen ein bisschen Tussi. Andererseits kann man scheinbar auch absolut null Tussi sein, denn ich bin das beste Beispiel dafür. Ein Kommilitone von mit stellte schon schnell fest: „Du kannst doch noch nicht mal so tun wie ne Tussi.  Nicht mal wenn du es wolltest.“ Ich sage: „Gute Menschenkenntnis mein Junge.“

Ich glaube es ist an der Zeit, dass die Menschheit Gründe dafür erfährt, warum ich einfach keine Tussi sein kann. Diese Gründe müssten mich eigentlich bei jedem männlichen Lebewesen mehr als attraktiv erscheinen lassen, aber scheinbar bin ich entweder optisch einfach unattraktiv, zu anstrengend oder den männlichen Mitmenschen um mich herum fehlt dieses tussige einfach. Ich trage schonmal pinke Shirts, klar. Aber das würde ich nicht unbedingt als tussige Eigenschaft meiner Selbst bezeichnen.

Fangen wir mal mit den Eigenschaften an, die meine liebste Freundin – die blöde Kuh – sowie mein netter Kommilitione bei mir als Anti-Tussig definiert haben.

  1. Ich finde die Simpsons cool.
  2. Ich drängel mich bei McDonalds an der Kasse vor um ne Cola zu bestellen.
  3. Ich mag Thunfisch.
  4. Ich liebe Fußball. Vor der Glotze und mit Noppen unter den Füßen auf dem Platz.
  5. Ich trinke Bier.
  6. Ich bin faul.
  7. Ich bin chaotisch.
  8. Ich bin nicht wirklich glücklich, wenn jemand 4 Stunden mit mir durch H &M und Co. rennt.
  9. Meine Lieblingsfarbe ist schwarz.
  10. Ich habe derzeit nur 10 Paar Schuhe griffbereit. ( 1x Inliner, 1x Skischuhe, 1x Winterstiefel, 1x Stiefel, 1x  Fußballschuhe, 1x Flip Flops in Deutschlandlook, 1x Sommersandalen (Ibiza), 1x ausgelatschte Adidas Botten, 1x grellgrüne Pumaschuhe, 1x Balerinas die total am Ende sind)
  11. Ich mag verrückte Dinge.
  12. Ich kann in Hackenschuhen schlecht laufen und werde unausstehlich wenn mir dann die Füße weh tun.
  13. Und zu guter letzt: Ich mag ***. (Auch wenn das jetzt vielleicht nichts allzu Anti-tussiges hat.)

Juli 6, 2008

Chillen, Satie, CHIO

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — carovankuchen @ 9:08

Die Überschrift beschreibt auf wundervolle Art und Weise mein Wochenende.

Es ist mitlerweile fast vorbei, und es ist spät. Ich sollte längst schlafen, so wie ich mich fühle. Kaputt, headache, aber trotzdem unfähig die Augen zu schließen und zu schlafen.

Am Freitag habe ich nichts nennenswertes gemacht. Kann mich kaum erinnern dass es einen langweiligeren Tag geben kann, aber zumindest war ich Abends noch in der Kirche zum Registrieren – Üben. Hab sogar noch kurz zugeschaut wie man eine Orgel stimmt. Sehr interessant, aber leider Gift für jedes Gehör :-D

Samstag war wieder so ein gechillter Tag an dem ich einfach nichts zu Stande bekommen habe. Mhh…ich habe ein Motivationsproblem. Um 17 Uhr sollte meiner Information nach eine Grillparty bei nem Kommilitonen stattfinden. Da ich aber noch bis 19 Uhr in der Kirche zum Registrieren war, konnte ich erst kurz nach sieben dort eintrudeln. Und? Alle waren schon weg. Toll. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Und sowas wollen Studenten sein. Wie auch immer, ich war noch bis 22 Uhr dort, Tischkicker und Billiard sowie Klavier spielen. War ganz nett, besser als allein rumhängen. War dann noch so bis 24 Uhr wach. Hab nen nettes Stück von Erik Satie gefunden und das noch gefühlte tausend Mal hoch und runter gespielt. Aber es ist auch einfach sooooo schön. *seufz*

Und heut, an diesem herrlich sonnigem Sonntag, war ich … nee, ich begleitete zum CHIO ;-) Hey, das war echt cool. (Nächstes Jahr mit Mrs. L.T. bitte! Wenn das kein Anlass ist mich mal zu besuchen dann weiß ich auch nich….und heiraten wollt ich demnächst eigentlich nich. Also!) Wie auch immer, war schon ewig nicht mehr bei nem Turnier und dit war echt spitze. Das Wetter war super, Pferdchens haben sich schön angestrengt und nette Begleitung hatte ich auch… was will man mehr. Weniger gut ist allerdings, dass ich jetzt ne witzig rote Nase, andere fies rote Körperstellen sowie böse Kopfschmerzen hab. :-D Fazit: CHIO 2009 mindestens zwei Tage, Sonnencreme und Hütchen

Juli 2, 2008

Meer sehn

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — carovankuchen @ 8:05

Hachja…wenn man sich hier mal so umschaut sollte man feststellen, dass einige Menschen echt verrückt sind. Im guten und im bösen Sinn. Endlich wirds mal ein bisschen abgedreht und verrückt, denn bisher wars eher eintönig und öde. Ich mag Aachen jeden Tag ein bisschen mehr. An die Menschen kann man sich ganz gut gewöhnen und wenns mal ein paar Tage nicht regnet ist es wirklich ne unheimlich schöne Stadt. Ich muss leider dazu sagen dass ich nach wie vor noch nicht im Dom war. Sehr schade…

Ich halte also fest, dass es hier im Moment wirklich unheimlich schön ist. Es fehlt nur…das Meer.

Juli 1, 2008

Warum darf ich nicht auch mal schreien wie ein Kind?

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — carovankuchen @ 4:02

„Mach doch!“ – sagst du.

Gut, dann gehe ich halt in den Wald und schreie. Das wirkt Wunder, nur leider weiß ich nicht wo hier der nächste Wald ist.

Ich schwanke Momentan zwischen einem Anteil schlechter Laune auf der einen, und einem Anteil guter Laune auf der anderen Seite. Irgendwie fühl ich mich leer und allein aber andererseits so gut wie noch nie zuvor. Ich hab in den letzten zehn Tagen mehr erlebt als im letzten halben Jahr zuvor. Jedenfalls fühlt sich das so an…ist wahrscheinlich total übertrieben.

Morgen schreibe ich meine erste Klausur in diesem Semester. Ich sollte zwar noch ein bisschen lernen, aber etwas Abwechslung täte vielleicht doch ganz gut ;-) Nunja, Aachen ist ja auch nicht soooooo klein, da lässt sich vielleicht noch was machen.

Habe gestern endlich mal wieder mit ein paar wirklich vernachlässigten Freunden telefoniert und ich hoffe ich bekomme ab sofort mal ein wenig häufiger was von ihnen zu hören. (Fühlt euch ruhig angesprochen!)

Ansonsten ist fast alles wie immer, mit dem kleinen Unterschied, dass alles so ganz anders ist als sonst.

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