Nachdem ich jetzt etwa 3 Wochen am Stück mit irgendwelchen Krankheiten verbracht hab, ist das schlimmste hoffentlich vorbei. Ich gehe einfach mal optimistisch an die Sache und zeige meinem Körper mit ein paar Spaziergängen und Unterhaltungen, dass es mir wieder besser zu gehen hat. Dazu gibts dann Obst und Gemüse, Tee und definitiv keinen Alkohol.
Letzteres ist garnicht so einfach wenn man sich bei Studentenverbindungen rumtreibt. Bier wird einem immer hingestellt, da muss man nicht mal fragen. In dieser Woche war ich allerdings bei einem Verein, bei dem ich in 6 Stunden ganze 2 Gläser Cola getrunken hab, weil mir einfach niemand was angeboten hat. Noch dazu war ein Farbenbruder zu späterer Stunde noch nicht einmal bereit mir was nichtalkoholisches zu reichen. Alkohol ist ja schön und gut, aber auch irgendwie jedem selbst überlassen. Ich denke, dass das akzeptiert werden sollte wenn man nichts trinken will. Traurig, dass eine Droge so angesehen ist, dass man als Außenseiter dasteht, wenn man sie nicht konsumiert. Dabei ist doch nicht mal der Alkohol das, was einen Abend zu einem erfolgreichen macht. Gestern war ich zum Beispiel beim Fuxenessen, da hat niemand was getrunken und es war trotzdem sehr lustig. Naja, ich werd mindestens bis Ende Mai nichts trinken. Meiner Gesundheit zu liebe und meinem Spaß zu liebe. Denn wenn man am nächsten Morgen wach wird und sich an einen lustigen Abend erinnern kann ist das doch viel erfüllender, als wenn man wach wird, kotzen muss, und garnichts mehr weiß.
Das Ganze wird mir vermutlich eine ganze Spur Selbstbewusstsein abverlangen. Aber in dem Fall hab ich das ja zum Glück.
Man man man, so jung und schon am schwächeln. Ernsthaft, enthaltsam kannst du in der Vorlesungsfreien Zeit leben, wenn ohnehin für Prüfungen gelernt werden muss.
Anyway, mit „Ende Mai“ meinst du sicherlich den 29.
Kommentar von Jojo — Mai 15, 2009 @ 10:11 |
Ich hab im Moment wesentlich mehr Spaß wenn ich nichts trinke. Die Vorteile: Kein Kater, vollkommene Erinnerung, ich führe meinem Körper keine Droge zu und mein Körper kann sich vollständig auf meine Gesundheit konzentrieren, ich mach mich nicht zum klops, ich laber keine scheiße und ich gefährde niemanden. Mensch…nur Vorteile
Vermutlich werde ich das ganze auch noch n bisschen verlängern. Bin danach ohnehin ne Woche zu Hause.
Kommentar von carovankuchen — Mai 16, 2009 @ 5:43 |