Archiv für den Monat März 2009

Heiligenfelde – Das gallische Dorf in der Altmark

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Tja ja so ist das in einem kleinen Dorf am Rande eines Landkreises und umzingelt von Gemarkungsgrenzen umliegender Dörfer, in denen dunkelrote, zumeist grauhaarige, Herren das Dorfvolk antreiben. Klingt so, als würde ich über amerikanische Ureinwohner philosophieren. Leider ist das aber die harte Realität in einem kleinen Dorf in Sachsen-Anhalt. Nur ein Weg blieb bisher offen. Dort versperrte man sich aber auch schon der realitätsnahen Politik eines hartnäckigen Bürgermeisters, der rational für sein Dorf handelt. Eine Problematik, die durch die Abwahl eines gebrechlichen, wirr daherredenden Bürgermeisters in der nicht weit entfernten Stadt Arendsee, vereinfacht wurde. Es bleibt zu hoffen, dass sich die  Lage für das kleine gallische Dorf Heiligenfelde, politisch betrachtet, bessert. Denn gesellschaftlich und wirtschaftlich geht es dem Dorf genauso wie den kleinen Männern im Asterix Comic widererwarten gut. Obwohl eine Wirtschaftskrise ins Haus steht, kann das mickrige Örtchen sich nicht beklagen. Feuerwehr, Anglerverein, Gasthaus und Spielplatz erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Einwohnern. Außerdem exisitert eine Umgehungsstraße und man versteht sich im Gegensatz zu Einwohnern anderer Gemeinden relativ gut. Schade nur, dass es kein DSL gibt 😀 Damit würde die Eifersucht der Nachbarschaft vermutlich ins unermessliche steigen. Aber das kommt ganz sicher auch irgendwann..in unabsehbarer Zeit an.

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